29.08.2019
Vorsorge

Jetzt finanziell für den Pflegefall vorsorgen
Gute Pflege im Alter kostet Geld, stationär im Pflegeheim genauso wie ambulant zuhause. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse reichen oft nicht annähernd für eine gute Versorgung aus. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie sich aber finanziell absichern.

Zum Pflegefall kann jeder unerwartet werden. Laut Statistik sind bereits heute rund 3,5 Millionen Deutsche pflegebedürftig und in Zukunft wird die Zahl noch deutlich steigen, so Experten. Mit der gesetzlichen Pflegeversicherung alleine lassen sich die Kosten einer guten Betreuung meist nicht finanzieren. Die Rund-um-die-Uhr-Versorgung in einer professionellen Einrichtung kostet mehrere tausend Euro im Monat, davon übernimmt die gesetzliche Pflegekasse oft nur einen Teil. Wenn Rente und Vermögen aufgebraucht sind, zahlt zwar erst einmal das Sozialamt. Die Behörde holt sich ihr Geld aber häufig von den Kindern des Pflegebedürftigen zurück. Belastet werden insbesondere besser verdienende Nachkommen, die Monat für Monat oft viele hundert Euro im Monat für die Pflege von Mutter oder Vater aufbringen müssen.

Wer finanziell auf der sicheren Seite sein will, sorgt am besten mit einer privaten Pflegeversicherung vor. Schon mit kleinen monatlichen Beiträgen lässt sich die Pflegelücke reduzieren oder schließen. In aktuellen Unisex-Tarifen zahlen Frauen trotz deutlich höherer Lebenserwartung für die gleiche Leistung nicht mehr als Männer. Empfehlenswert sind Pflegeversicherungen mit dynamischer Leistungs- und Beitragsentwicklung - so kann man sich gegen zukünftige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen wappnen und braucht später für einen erweiterten Schutz keinen neuen Vertrag abschließen, der wegen hinzugekommener gesundheitlicher Risiken möglicherweise teurer wäre. Wichtig zu wissen: Je jünger man sich absichert, desto günstiger sind die monatlichen Beiträge einer Pflegezusatzpolice.